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Bücher zum Thema
Endometriose - Die verkannte Frauenkrankheit. Diagnostik und Therapie aus ganzheitsmedizinischer Sicht
Endometriose: Schmerzfrei durch optimale Ernährung und einen gesundheitsfördernden Umgang mit Stress
Wie führe ich ein gutes Gespräch mit meinem Arzt, meiner Ärztin? Faltblatt (PDF) der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.
Verzeichnis Endometriosezentren
Endometriose eine rätselhafte Erkrankung
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| Eine Endometriose spielt sich dabei nicht nur im biologischen, sondern auch im sozialen Leben von Denn eine Frau, die längere Zeit an chronischen Schmerzen leidet, verändert sich. Im Umgang mit Endometriose ist eine ganzheitliche Sicht notwendig, die die Lebensqualität und nicht nur das »Funktionieren« berücksichtigt. Durch mehr Wissen und Kompetenz können Frauen lernen, mit einer chronischen Endometriose gut zu leben und sich eine optimale Behandlung zu sichern. Obwohl eine der häufigsten gutartigen gynäkologischen Erkrankungen, ist das Wissen über die Endometriose noch unzureichend. Für viele Faktoren, Einflüsse und Wirkmechanismen, die bei der Entstehung, dem Fortschreiten und dem Verlauf der Endometriose eine Rolle spielen, gibt es noch keine abschließend befriedigenden medizinischen Erklärungen. Die Medizin kann aber aufgrund des heutigen Wissensstandes aus unterschiedlichen erprobten Therapiekonzepten die für den individuellen Fall bestmögliche Behandlungsform anbieten. Denn jede Endometriose ist anders. Unterschiedliche Ausprägungen und Verlaufsformen der Endometriose, aber auch individuelle Bedürfnisse der Betroffenen je nach Lebensgeschichte und Lebenssituation machen diese individuelle Behandlungsstrategie nötig. Geschätzt wird, dass etwa sieben bis 15 Prozent der weiblichen Bevölkerung während der Phase der Geschlechtsreife eine Endometriose haben. Offensichtlich ist die Endometriose aber nur bei einem Teil der betroffenen Frauen aktiv, indem sie Beschwerden verursacht, fortschreitet und Organe und Organfunktionen zerstört. In den anderen Fällen ist sie nur ein bedeutungsloser Zufallsbefund, der vom körpereigenen Abwehrsystem inaktiviert wurde. Eine Endometriose, die keine Beschwerden verursacht oder Organfunktionen beeinträchtigt, muss auch nicht behandelt werden. Autor: Professor Karl-Werner Schweppe, Direktor der Frauenklinik Ammerland |
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