ENDOMETRIOSEHERDE ERZÄHLEN ...

Die heilsamen Visualisierungen der
Methode Wildwuchs bei Endometriose

Angelika Koppe

ISBN 978-3-938580-18-9/ € 21,90
Erscheint April 2010

Auszug (PDF) kostenfrei

Frauen mit der Diagnose Endometriose sind oftmals verzweifelt. Und es sind nicht nur die körperlichen Beschwerden oder die Angst vor einem Rezidiv, die sie verzweifeln lassen, sondern das Gefühl der Ohnmacht gegenüber der Erkrankung. Ein fortwährendes völliges Ausgeliefertsein an schmerzhafte Menstruationszyklen, an von Schmerz beeinträchtigte Sexualität, oftmals verbunden mit der Gewissheit nie schwanger werden zu können, und in dessen Kontext weibliche Körperlichkeit nur noch als „krankhaft“ erlebt werden kann.

Jeder Mensch verfügt über die Fähigkeit, in Kooperation mit dem eigenen Körper die biologisch-seelischen Vernetzungen in der eigenen Lebensweise aufzuspüren und in gesundheitsförderliche Handlungen umzusetzen. Aus diesem Leitgedanken heraus, entwickelte Angelika Koppe, Begründerin der Methode Wildwuchs, ein Praxis bezogenes methodisches Verfahren, das dazu anleitet, diese Selbstheilungskompetenz zu entdecken und zu trainieren. Über innere Körperreisen und Visualisierungen beginnt ein Dialog mit dem Körper, in dem er erzählen kann, was „fehlt“, was er für seine Vitalität braucht und wie wir dadurch wieder „zu den eigenen Kräften kommen“.

Die konkreten Beispiele gesundheitsförderlichen Handelns sind das Ergebnis der Erfahrungen von mehr als hundert Frauen mit Endometriose, die den Mut hatten und haben, ihren eigenen Selbstheilungsweg mit Hilfe der Methode Wildwuchs zu leben.

Inhaltsverzeichnis
Auszug
Warum schreibe ich als Zukunftsforscherin dieses Vorwort, obwohl ich weder persönlich betroffen noch eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet bin? Weil ich der Meinung bin, dass die Methode Wildwuchs gesellschaftliche Trends aufgreift und in gesundheitsförderndes Handeln umsetzt.

Dieses Buch ist „Simplify“, eine gelungene Vereinfachung, denn es ist verständlich, ohne trivial zu sein und es ist erlebensorientiert. Es erzählt spannende Geschichten über den eigenen Körper und es bindet immer wieder die wirklichen Erfahrungen und Erlebnisse von Frauen ein, die mit den Visualisierungen dieser Methode gearbeitet haben. Und aus der Hirnforschung wissen wir, wie wichtig Bilder für das Verstehen sind.

Die Methode Wildwuchs ist aktivierend, denn sie setzt auf die Selbstheilungskräfte, die in jeder einzelnen Frau schlummern, und erschließt Heilungspotenziale auch jenseits traditioneller auf das rein Körperliche reduzierter Methoden. Die Wildwuchs-Beraterin versteht sich dabei als „Health Coach“, als Trainerin besseren Körperwissens. Klientin und Beraterin begegnen sich bei dieser Arbeitsweise auf Augenhöhe.

Die Denkrichtung der Methode Wildwuchs entspricht der vieler moderner Menschen, denn es geht um die Erarbeitung einer individuellen Heilungsstrategie. Dabei werden die eigenen Gesundheits-Glaubenssätze hinterfragt, um Raum zu schaffen für positive Veränderungen. Das Ziel besteht darin, praktikable Handlungsoptionen zu definieren, die der individuellen Lebenssituation der Betroffenen angemessen sind und die deshalb auch nachhaltig wirken.

Ich wünsche allen Leserinnen neue Einsichten, Mut zur Veränderung und mehr Lebensqualität.

Jeanette Huber
Zukunftsinstitut, Geschäftsleitung

Die Autorin, Angelika Koppe, Jahrgang 1952, ist Diplom-Pädagogin für Erwachsenenbildung und Fachauditorin für Qualitätssicherung im Bildungsbereich. Die heute europaweit bekannte Methode Wildwuchs wurde von ihr entwickelt und wird seit 1991 im Institut Angelika Koppe & Partnerinnen gelehrt und praktiziert. In ihrer soziotherapeutischen Arbeit mit chronisch und lebensgefährlich Erkrankten begleitet sie seit mehr als 20 Jahren Menschen in ihren Selbstheilungsprozessen und leitet im Rahmen der Selbstheilungsarbeit Aus- und Fortbildungen in "Gesundem Coaching". Sie ist Mitglied im Kuratorium der Stiftung WEGBEGLEITUNG, die die gesellschaftliche Anerkennung und Verbreitung von Selbstheilungsarbeit fördert.

Methode Wildwuchs aktuell

Gutartige Unterbauchbeschwerden können unterschiedlichste Ursachen haben, häufig sind sie jedoch auf Erkrankungen der Geschlechtsorgane und auf Menstruationsprobleme zurückzuführen. Obwohl viele Frauen an zyklische Schmerzen leiden, wird dem in der Öffentlichkeit und der Medizin wenig Beachtung geschenkt.
Im Sommer 2009 beginnt eine einjährige Studie, in der die Wirksamkeit der Methode Wildwuchs wissenschaftlich untersucht wird. Die Studie wird an der Medizinischen Hochschule Hannover von Frau Dr. Iris Brandes in Kooperation mit der Leiterin des Instituts für Selbstheilungskompetenz und Gesundes Coaching, Angelika Koppe. durchgeführt. Im Rahmen der Studie werden die Teilnehmerinnen mittels Fragebogen vor der Beratung und ein Jahr nach der Beratung zu verschiedenen Aspekten ihrer Gesundheitssituation, dem Verhältnis zum eigenen Körper und den Beschwerden sowie zu dem Umgang mit gesundheitlicher Belastung und Stress befragt. Die Teilnahme an der Studie zur Methode Wildwuchs ist in den Regionen Lübeck/Hamburg, Dresden, Erfurt/Jena, Berlin, Hannover, Kassel, Ruhrgebiet, Giessen, Rhein-Main-Gebiet, Stuttgart und München möglich.

Interessiert Frauen können sich bei http://www.mh-hannover.de/endometriose/ informieren