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Das MYOM-KOCHBUCH
Für eine hormonfreie Ernährung
Gudrun Brachhold
mit Werken von Kathrin Feser
Kart.; 168 Seiten
ISBN 978-3-938580-16-5 / € 19,90 (D)
Ebook ISBN 978-3-938580-30-1/€ 12,90 download
Leseprobe (PDF) kostenfrei
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Hormone begünstigen das Wachstum von Myomen. Gudrun Brachhold, selbst Myombetroffene mit langem Leidensweg, die sich stets gegen eine Gebärmutterentfernung wehrt, stellte nach dieser Erkenntnis ihre Lebensgewohnheiten und ihre Ernährung um. Mit Erfolg! Die Myome bildeten sich zurück - ohne operativen Eingriff. Durch diesen erfolgreichen Selbstversuch bestätigt, hat sie 120 raffiniert einfache Rezepte für eine schmackhafte hormonfreie Ernährung zusammengestellt.
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Auszug |
Östrogene fördern das Wachstum von Myomen
Pesto & Soßen
Gemüse-Vielfalt
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... »Myome sind Notlösungen des Körpergeschehens!« Lebensführung und emotionale Belastungen aller Lebensbereiche können sie auslösen. Ich lernte, dass Beckenbodengymnastik die weiblichen Organe stärkt, Bauchtanz den ganzkörperlichen Energiefluss anregt; Akupunktur und Fußreflexzonenmassage dafür geeignet sind, positiv Einfluss auf Myome zu nehmen, und bei der Osteopathie Blockaden im Körper gelöst werden.
Und: Östrogene fördern das Wachstum der Myome.
Hätte ich das früher gewusst, hätte ich meine Lebensweise und Ernährung schon vor Jahren geändert. Aber keine/keiner der Frauenärztinnen und ärzte hat mich jemals auch nur andeutungsweise darauf aufmerksam gemacht.
Krankheit erscheint immer aus Komponenten einer seelischgeistigen, emotionalen, physischen und sozialen Dimension zusammengesetzt. Oft müssen wir deshalb in unserem Leben etwas verändern, damit wir wieder ins Lot kommen. Es ist nicht einfach, dies zu erkennen und zu akzeptieren. Vor allem, wenn dieses Etwas, das verändert werden muss, nicht so aussieht, wie wir das gerne hätten.
Ich für meinen Teil beschloss als erstes: Leber stärken und Stoffwechsel in Schwung bringen. Das heißt: kein Fleisch, keinen Käse, wenig Kaffee, keinen (oder wenig) Alkohol.Um den Stoffwechsel zu entlasten, habe ich von nun an weitgehend auf Weißmehlprodukte und weißen raffinierten Zucker verzichtet, stattdessen Vollkorn- und Dinkelprodukte und zum Süßen in Maßen braunen Zucker (ich bevorzuge Rohzucker aus Zuckerrohr, Ahornsirup, Ur-Süße oder Honig) verwendet.
Grünkern (unreif geernteter Dinkel) entgiftet und reinigt den Körper. Chicorée, Artischocke, Endiviensalat und alles, was milchsauer vergoren ist, wie Sauerkraut und Rote Bete, stärken die Leber.
Heilpflanzen, die immer wieder unterstützend bei Myomen genannt werden, sind die Schafgarbe, das Hirtentäschelkraut und der Frauenmantel. Sie sollen die Fettverdauung verbessern was nach der Traditionellen Chinesischen Medizin und ernährungsorientierten Theorien bei Myomen angezeigt ist und auch damit zusammenhängen könnte, dass Fett eher auf der Östrogenseite wirkt ..."
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Brief an meinen letzten Frauenarzt
Sehr geehrter Herr Dr. X,
nachdem nun etwa vier Monate vergangen sind, seit ich bei Ihnen in Behandlung war und Sie mir rieten, mir die Gebärmutter herausnehmen zu lassen, möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich meine Gebärmutter noch habe und es mir gut geht.
Leider haben Sie mir keine andere Option als eine Operation vorgeschlagen, obwohl doch sehr viele alternative Methoden auf Ihrer auffallend glänzend roten Visitenkarte stehen. Aus diesem Grund hatte ich Sie damals aufgesucht. Außerdem haben Sie mich nicht darüber aufgeklärt, dass die Gebärmutter noch andere Funktionen hat, als nur die zu „gebären”, und welche Folgen dies für mich hat. Sie fragten mich lediglich nach dem Alter und meinten dann: "Da brauchen Sie ja ihre Gebärmuter nicht mehr.” Die Beratung musste ich mir woanders holen, und mir ging es weiß Gott sehr schlecht in dieser Zeit.
Ich habe die Operation zwei Tage vor dem Termin abgesagt, da mir das Feministische Frauengesundheitszentrum in Köln mehr sagen konnte als Sie und je ein anderer Frauenarzt vor Ihnen. … Es gibt andere Methoden, als gleich die Gebärmutter zu entfernen! Ich mache seither sehr aktiv Beckenboden-Training sowie Akupunktur, praktiziere Chinesische Medizin, Osteopathie, Luna-Yoga, und was sehr wichtig ist: Ich habe mich auf eine hormonfreie Ernährung umgestellt, da Hormone die Myome wachsen lassen. Kein Frauenarzt und keine Frauenärztin haben mich je darauf hingewiesen. Die Myome habe ich ja schon länger. Und es ist geradezu eine Schande, dass einige Ihrer Kollegen mir noch geraten haben, Hormone zu nehmen.
Gott sei Dank habe ich in den letzten 20 Jahren mehr auf meine Gefühle gehört als auf den Rat der Frauenärzte, und ich habe nie Hormone genommen. Und ich bin sehr froh, endlich eine Ärztin gefunden zu haben, die wirklich ganzheitlich behandelt und dies nicht nur auf ihrem Schild stehen hat.
Übrigens: Ein Myom ist bereits nach dieser relativ kurzen Zeitspanne zurückgegangen!
… Ich schreibe Ihnen diesen Brief, sehr geehrter Herr Dr. X, damit Sie vielleicht in Zukunft mehr Rücksicht auf die Gefühle von Frauen nehmen und vor allem Patientinnen besser aufklären als in der Vergangenheit.
Mit freundlichen Grüßen
Gudrun Brachhold
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Rezepte |
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Helle Soße cholesterin- und hormonfrei (für 2 Portionen)
ca. 2 EL Weizen-, Roggen-Vollkornmehl oder Maismehl
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Olivenöl
1 Schuss Weißwein oder Sherry
Gemüse-Fond - ohne gehärtete Fette
1 Sojacreme oder Sojamilch
Gewürze nach Belieben, wie Dill (zu Fisch), Basilikum, Rosmarin, Oregano und/oder Petersilie
Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne mit heißem Olivenöl dünsten. Wenn die Zwiebel und der Knoblauch glasig sind, das Mehl hinzufügen und kurz anrösten. Dann mit Wein oder Sherry und/oder Wasser löschen, Gemüse-Fond dazugeben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Ein paar Minuten kochen lassen, dann Sojacreme oder Sojamilch sowie die Kräuter nach Belieben einrühren.
Anstatt eine der Mehlsorten: Mit zu grobem Mehl gemahlenen Kürbiskernen lässt sich nach gleichem Rezept eine sehr pikante Soße zaubern.
Oder wenn es süßer sein soll: Mit Apfel-Zimt-Küchle (aus dem Reformhaus) zubereiten.
Tipp: Die Soße kann auch ganz ohne Mehl zubereitet werden, da die Sojacreme bereits für eine ausreichend dicke Konsistenz sorgt.
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| Kathrin Feser aus: Fesers Welt der Zeichen |
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Kathrin Feser aus: Fesers Welt der Zeichen |
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Grüne Bohnen mit Tomaten und glasierten Sonnenblumenkernen (für 2 Portionen)
700 g Kenia-Bohnen (hauchdünne Brechbohnen)
Bohnenkraut, frisch oder getrocknet
400 g Tomaten, gehäutet und in Würfel geschnitten
¼ l Gemüsebrühe - ohne gehärtete Fette
2 EL Sonnenblumenkerne
1 EL Kürbiskerne
1 EL Sojasoße
Peperonipulver
1 ml Biobin
Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne ohne Fettzugabe in einer Pfanne rösten. Mit Sojasoße beträufeln und weiterrösten, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Auf Pergamentpapier trocknen.
Tomaten mit Peperonipulver würzen.
Bohnen zusammen mit dem Bohnenkraut in der Gemüsebrühe garen. Anschließend den Gemüsesud in einen separaten Topf abgießen und das Bohnenkraut entfernen.
Biobin mit dem Gemüsesud anrühren. Bohnen in der Soße schwenken und mit den Tomatenwürfeln und Nüssen bestreuen.
TIPP: Tomaten lassen sich nach dem Überbrühen mit heißem Wasser leicht enthäuten.
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| Kathrin Feser aus: Fesers Welt der Zeichen |
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Kathrin Feser aus: Fesers Welt der Zeichen |
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